| Gilo – juedischer Stadtteil auf einem Huegel im Sued-Osten der israelischen Hauptstadt Jerusalem.Ich war in Gilo und moechte gegen eine Suggestion, wie sie die Zeit in ihrer Bilderwahl betreibt,ein paar Eindruecke wiedergeben, die sich beim Besuch von Gilo aufdraengen.Es werden keine Wohnblocks neben Moscheen geklotzt. Weiterlesen |
Archiv für den Monat November 2009
Israelreise – pt.5 – Totes Meer, Ein Gedi, Masada
Regentage
Zu schauerlichen Regentagen Ende Oktober gab es die deutsch-israelischen Literaturtage, organisiert vom Goethe-Institut.
Lesugen von deutschen und israelischen Autoren an verschiedenen Orten der Stadt mit anschliessendem Autorengespraech. Uebergeordnetes Thema der 5taegigen Veranstaltung, einer Biennale im Uebrigen, war Leben und Schrieben in den Staedten und als Hommage an Tel Aviv zum 100. konzipiert und auch als Hommage an Berlin zum 20. Jubilaeum des Mauerfalls. Womit dann ein weiterer Beitrag zum gern herbeizitierten Vergleich der beiden Staedte geleistet wurde. Ein Vergleich, der fuer mich als Ex-Kreuzberger und derzeitigem Einwohner von Yafo keine Substanz hat. Dazu ein anderes Mal ausfuehrlich. Weiterlesen
Verstand und Verstaendigung
Ich muss gestehen, dass ich mich auf anruechige Weise an der Voelkerverstaendigung beteilige. Nicht, dass es mir am Herzen liegt mein Heimatland in positives Licht zu stellen, doch gibt es zu Anlaessen wie dem deutsch-israelischen Netzwerkforum stets jene Art von Unterhaltung, der ich seit meiner Sozialpaedagogenzeit immer wieder bedarf. Dieses maechtig aufgedonnerte Blabla, die Beschwoerung von Synergieeffekten, Darlegung von Schnittstellen. Natuerlich um einiges praechtiger insziniert als die AGs und Netzwerkbemuehungen in der Jugendarbeit, doch im Prinzip sehr aehnlich. Das deutsch-israelische Netzwerkforum wurde veranstaltet von der deutsch-israelischen Gesellschaft, einem zweifellos moralisch integeren Verein, der aufrichtig Pro-Israelisch ist, und fand im Goethe Institut statt. Weiterlesen