Israel – pt.6(2)/24 || Von Kishiniev nach Teheran

 

Hinsichtlich des Existenzrechtes Israels wird oft kolportiert, dass der Staat als Folge des Holocaust gegruendet worden sei. Dieser negative Gruendungsmythos stellt meiner Ansicht nach eine Diffamierung der Zionisten dar, die seit den 1880er Jahren die Wiederherstellung der Selbstbestimmung des juedischen Volkes in seinem historischen Heimatland vorangetrieben haben.

Der unabhaengige Staat ist die Folge des zionistischen Engagements fuer die juedische Souveraenitaet im Land Israel. Wobei der Antisemitismus am Entstehen und an der Verbreitung des modernen Zionismus bedeutenden Anteil hat.

Die Einwanderer der ersten Aliya, die 1882 begann, waren Fluechtlinge. Nach dem Attentat auf Zar Alexander II wurden tausende Juden aus Moskau vetrieben. Die Juden im Zarenreich lebten seit der Regentschaft Katarinas II. in einem Ansiedlungsrajon, in dem es ihnen erlaubt war, sich dauerhaft niederzulassen. Das Gebiet wurde unter verschiedenen Zaren neu definiert. Innerhalb des rajons lebten die Juden isoliert in Shtetln, pflegten ihre Religion und sprachen ihre eigne Sprache. Jiddisch war ein Erbe aus der Zeit als die Juden im Mittelalter aus ihren Siedlungen am Rhein vertrieben wurden. Das extrem traditionelle Leben im Shtetl orientierte sich an den religioesen Geboten und am juedischen Kalender. In den Shtetl setzten die Juden ihren Ethos in einer ausgefeilt organisierten Wohlfahrt um. Die Naechstenhilfe war eines der Merkmale der Shtetl. Nach der Vertreibung der Juden aus Moskau lebten 4,8 Millionen russische Juden im Ansiedlungsrajon und unter zunehmender Diskriminierung. Sie litten unter vielfachen Restriktionen und die Mehrheit lebte in desolaten Verhaeltnissen.

Elon schreibt, dass die Juden in den Shtetls, abgeschottet von der Aussenwelt, in einer lange zurueckliegenden Vergangenheit oder einer messianischen Zukunft lebten. Zum Anlass der Entgegennahme des Nobelpreises fuer Literatur fuehrte der 1888 in Galizien geborene S.Y. Agnon aus, dass er „infolge einer geschichtlichen Katastrophe“ in einer der „Staedte der Diaspora“, doch nach seiner Selbsteinschaetzung „in Wirklichkeit in Jerusalem geboren“ worden waere.

Ab 1881 kam es quer durch den Ansiedlungsrajon zu Pogromen und in deren Zuge 1882 zu den Mai-Gesetzen, die den Juden weitere, krasse Restriktionen brachten. “Warum sollten wir den Tod fuerchten – reitet doch sein Engel schon auf unseren Schultern“ schrieb Haim Nachman Bialik in dieser Zeit.

Der Antisemitismus im Zarenreich befoerderte die Flucht vieler Juden nach Westeuropa und in die Vereinigten Staaten. Viele Juden schlossen sich ausserdem den revolutionaeren Bewegungen an und tatsaechlich waren unter den Revolutionaeren in Russland ueberproportioanl viele Juden vertreten. Zugleich gaben die antisemitischen Ausschreitungen im Zarenreich auch dem juedischen Natonalismus Nahrung. Schliesslich wurde der modernen Zionismus auf den Weg gebracht. 1881/1882 entstand in Russland die Chibbat Zion (Zionsliebe) als erste organisierte zionistische Bewegung, die hinter der ersten Aliya und der Gruendung der ersten zionistischen Ansiedlungen in Palaestina steht. Moses Lilienblum, der den Pogrom von Odessa 1881 erlebte, wurde ein bedeutender Zionist und inspierierte die ersten Auswanderer nach Palaestina. Er setzte sich dafuer ein, den Boden im Land der Vorvaeter zu erwerben und zu besiedeln. Leo Pinskers Pamphlet „Auto-Emanzipation“, das die ideologische Grundlage fuer die erste Aliya bildete, erschien ebenfalls 1882. Auch fuer Pinsker bedeuteten die Pogrome Wendepunkte in seinem Denken. Schockiert nahm Pinsker wahr, dass der Antisemitismus auch vermeintlich kultivierte und fortschrittliche Elemente erfasst hatte. Auch David Levontin, der eine Gruppe von Chibbat Zion anfuehrte, die die erste zionistische Siedlung Rishon LeZion in Palaestina gruendete, stand unter dem Eindruck der traumatischen Ereignisse von 1881. Wenige Monate vor seiner Ausreise nach Palaestina wurde er aus Kharkov geworfen, wo den Juden aus dem Ansiedlungsrajon der Aufenthalt verwehrt war.

Ueberall im Zarenreich, aber auch in Galizien, bildeten sich als Reaktion auf die Diskriminierungen und Pogrome zionistishe Debattierclubs und Lernzirkel, die auf den zionistischen Weltkongressen zusammengefuehrt werden sollten. Die meisten dieser Vereinigungen waren von zionistisch-sozialistischem Gedenkengut gepraegt. Viele der Gruendungsvaeter Israels haben ihre Karriere in diesen Zirkeln begonnen.

Das Ber Borochov an keiner russischen Universitaet studieren konnte, hinderte ihn nicht daran, ein Vordenker der zionistischen Arbeiterbewegung zu werden. Borochov fusionierte den Marxismus mit dem Zionismus und legte damit das ideologische Fundament fuer die Poalei Zion. Um die Jahrhundertwende bildete sich in verschiedenen russischen Staedten die ersten Zirkel von Poalei Zion (die zionistischen Arbeiter), aus denen schlieslich die marxistisch-zionistische Partei Poalei Zion hervorging. Ben Gurion, der ihr in Polen beigetreten war, hat nach seiner Einreise in Palaestina den lokalen Ableger der Poalei Zion Partei gegruendet. Aus ihr sollte schliesslich die Arbeiterpartei Mapai hervorgehen, die ab den 30er Jahren die dominante politische Kraft in Eretz Israel war und seit der Staatsgruendung bis 77 den juedischen Staat beherrschte.

03 bis 06 kam es im Zarenreich zu blutigen Pogromen, die die antijuedischen Ausschreitungen von 1881 bis 1884 an Grausamkeit noh weit ueberboten und Tausenden Juden das Leben kosteten. Den Beginn markierte am Ostersonntag 03 der Pogrom gegen die Juden in Kishinev. Dem Pogrom von Kishinev folgte ein weiterer Auswanderungsschub der ersten Aliya. Haim Nachman Bialik verfasste unter dem Eindruck des Pogroms und nachdem er mit Ueberlebenden geredet hatte das Gedicht „auf der Schlachtbank“ in dem es heisst: „Verflucht sei der, der sagt “Rache!” / Vergeltung fuer das Blut eines kleinen Kindes / Hat sich Satan noch nicht ausgedacht.“ 04 schrieb er das Gedicht „In der Stadt des Schlachtens”, in dem er die laue Verurteilung des Massakers anprangert. Dem Pogrom von Kishinev folgten dutzende weiterer Pogrome, denen sich juedische Selbstverteidigungsorganisationen entgegenstellten. Die Pogrome fanden 05 im Zuge der gescheiterten Revolution in Russland ihren Hoehepunkt. Die blutigsten antisemitischen Uebergriffe ereigneten sich 05 in Odessa. Anfang des 20. Jahrhunderts erschienen auch die „Protokolle der Weisen von Zion“, die dem antisemitischen Wahn einer juedischen Weltverschwoerung Ausdruck verliehen. Das Pamphlet, das vom zaristischen Geheimdienst in Umlauf gebracht wurde und alle antijuedischen Mythen in einer Schrift zusammenfasst, wurde millionenfach verbreitet und von Antisemiten als ideologische Grundlage adoptiert. In der Schrift wird eine vermeintlich juedische Verschwoerung belegt, die den Untergang der Welt nach sich zieht.

In Galizien hatten die Juden indes ebenfalls grosse Not zu leiden. Viele Tausend verhungerten und Zehntausende entschlossen sich zur Flucht nach Westen oder in die Vereinigten Staaten. Arie K. erinnert sich, wie in Berlin ueber die Fluechtlinge aus Galizien gespottet worden waere. Sie kaemen von drueben und seien zum Leiden geboren, wwaere gesagt worden, wie er sich erinnert. Tatsaechlich brachte Galizien einige der schlausten juedischen Koepfe hervor. Die allgemeine Situation war allerdings sehr schlecht. Und eben in Galizien formierte sich eine der bedeutensten zionistischen Bewegungen. 13 wurde dort die sozialistisch-zionistische Jugendbewegung HaShomer HaTzair (Der junge Waechter) gegruendet, die sich fuer die Ausreise nach Palaestina und die Gruendung von Kibbuzim engagierte. In Israel wurde der HaShomer HaTzair als sozialistische nicht-marxistische Partei die bedeutenste Gegenkraft zur marxistischen Poalei Zion. Waehrend des Nationalsozialismus leistete die Bewegung den Nazis Widerstand. Nach dem zweiten Weltkrieg leistete der HaShomer HaTzair einen erheblichen Beitrag zur Bricha.
Viele Juden aus dem Zarenreich und Galizien fluechteten nach Westen. Doch auch dort formierte sich der Antisemitimus und wurde zu einer Massenbewegung. Aus dem Antijudaismus, der sich auf den juedischen Glauben bezog, wurde der antisemitische Hass auf die juedische “Rasse”. Die fortschrittsfeindliche Ideologie manifestierte sich ab den 1880er Jahren.

Antisemitische Agitation fand sich auch in Frankreich. Theodor Herzl, der Begruender des politischen Zionismus, wurde 1894 als Korrespondent einer Wiener Zeitung in Paris Zeuge der antisemitischen Kampagnen im Zuge der Dreyfus Affaere. Dreyfus war juedischer Kommandant in der franzoesichen Armee und wurde in einem Schauprozess als Verraeter beschuldigt, waehrend auf den Strassen “Tod den Juden” skandiert wurde. Herzl kam zu der Ueberzeugung, dass der Antisemitismus eine gesellschaftliche Konstante und durch Assimilation nicht zu loesen sei. Er glaubte, die Diskriminierung der Juden als ewige Minderheit nur nationalstaatlich loesen zu koennen. 1896 schrieb er “Der Judenstaat”. Sein Ansatz in der Judenfrage war die Schaffung eines souveraenen Judenstaates, in den die Juden einwandern und durch den sie Akzeptanz erreichen koennten. 1898 wurde auf dem ersten zionistischen Weltkongress unter dem Vorsitz von Theodor Herzl die Forderung nach einer “oeffentlich-rechtlich gesicherter Heimstaette in Palaestina” erhoben. Einem Buch ueber Theodor Herzl von 1932, dass ich auf dem Flohmarkt ergattert habe (mit einer handschriftlich vermerkten Widmung auf Deutsch von 35) sind Auszuege aus Gespraechen mit Thomas Mann und Albert Einstein vorangestellt. Professor Einstein sagt 31: „Das Grosse an Herzl war, dass er die ungeheure Judennot seiner Zeit ploetzlich auf seinen Schultern ruhen fuehlte, und zwar nicht nur die materielle, sondern vor allem die moralische.“

Thomas Mann berichtet 30 von seiner Palaestina-Reise: „Wissen Sie, es war doch ein ebenso neuer, wie frappierender Eindruck, als ich zum ersten Mal freie Juden in einer freien juedischen Stadt, Juden ungezwungen unter sich sah. Es waren verwandelte Menschen.[...] Ich habe begriffen, dass es die Juden nach Palaestina zieht, damit sie sich dort seelisch erfuellen und befreien“

Herzl inspirierte die osteuropaeischen Pioniere der zweiten und dritten Aliya sich in Palaestina seelisch zu erfuellen und zu befreien.

Im russischen Buergerkrieg fielen ab 17 zehntausende Juden Pogromen zum Opfer. Aus der 22 entstandenen Sowjetunion war keine Ausreise moeglich und zionistisches Engagement wurde als antirevolutionaer verfolgt. 24 bis 29 wanderten ueber 80.000 Juden aus dem polnischen Mittelstand, denen durch antisemitische Gesetzgebung ihre Lebensgrundlage entzogen wurde, nach Palaestina aus.

Derweil blieb der Zionismus fuer die Juden in Mittel- und Westeuropa meist eine rein spirituelle Angelegenheit. Tatsaechlich nach Palaestina auszuwandern, war fuer die absolute Mehrheit keine Ueberlegung wert. Aus verschiedenen Quellen geht hervor, dass die Juden in Westeuropa die Flucht der „Ostjuden“ nach Palaestina nachvollziehen konnten, selbst aber keinen Anlass sahen, auszuwandern. Wie sich die russischen Juden stoerrisch abkapselten, waren die deutschen Juden um Assimilation in Deutschland bemueht und wurden, wenn ueberhaupt, dann als Reaktion auf ihre zurueckgewiesenen Anpassung Zionisten. Auf die Machtergreifung der Nazis aber folgte auch die Auswanderung Tausender Juden aus Deutschland, Oesterreich und der Tschechoslowakei. Der Zionismus war ab 33 ein rettender Ausweg aus den Faengen der wahnsinnigen Deutschen. Die zionistishe Bewegung bekam eine ueberlebensnotwendige Bedeutung. Die Umsetzung sozialer Utopien in Eretz Israel wurde nun von der dringenden Notwendigkeit ueberschattet, die europaeischen Juden zu retten.

Ich habe, neben dem Buch ueber Theodor Herzl auf dem Flohmarkt auch ein Buch von Walter Clay Lowdermilk gefunden. Herausgegeben 44. Lowdermilk war ein bedeutender britischer Bodenkonservator und ab 39 zu einer Studienreise in Palaestina. In seinem Einfuehrungskapitel ueber Land und Leute in Palaestina beschreibt er die bereits illegalen Einwanderungsschiffe. “We saw some of those wretched ships floating about on a steaming sea in unbearable summer heat, with refugees packed in holds under intolerably inhuman conditions. The laws governing the transportation of animals for slaughter in the United States do not permit conditions like those which some of the intelligentsia of central Europe had to undergo in these old boats in the Meditterranian.”

“Die ganze Welt ist gegen uns“, sagt Fruma W. Aus tiefer Ueberzeugung. Sie ist eine Kuenstlerin, die in beeindruckenden Skulpturen Eindruecke aus dem Leben im Shtetl, wie es ihr in Erinnerung geblieben ist, verarbeitet hat. Eine groessere Skulptur zeigt eine Strassenszene in Wilna vor einem mehrstoeckigen blauen Haus. Fruma W. wurde 41 von den Russen in Wilna verhaftet und in ein Arbeitslager deportiert. Sie erinnert sich an die unertraeglichen Zustaende im Lager. Typhus sei im Lager weit verbleitet gewesen, erzaehlt sie und viele Gefangene seien gestorben. Wie Fruma W. wurde auch einer der bedeutensten Maenner Israels in Wilna von den Sowjets verhaftet. In den Biografien von Menachem Begin ist die mentale und physische Gewalt beschrieben, die er erdulden musste. Fruma W. sagt, dass ihre Zeit im sowjetischen Gefangenenlager ihr aber letztens das Leben gerettet haette. Nahe Verwandten von ihr wurden Opfer des deutschen Einmarsch in Russland. Sie wurden mit allen juedischen Bewohnerinnen und Bewohnern ihrer Stadt in der Syanagoge zusammengetrieben und verbrannt. Fruma W. gelang 48 die Aliya – eine Woche vor der Verkuendung der Unabhaengigkeit des juedischen Staates.

Mit der Etablierung des Staates Israel wurde die so dringend notwendige Heimstaette fuer das juedische Volk geschaffen. Die Notwendigkeit eines juedischen Staates, in den ale Juden einwandern koennen, erfuhr ab seiner Gruendung 48 vielseitigste Bestaetigung.

Eine Folge des von den Arabern in vernichtender Absicht angezettelten Krieges von 48 war die Verschaerfung des antisemitischen Klimas v.a. im Jemen und im Irak. Im Irak, einem Verbuendeten der Nazis im zweiten Weltkrieg, sahen sich die Juden schwer diskriminiert und ein Pogrom kostete 41 mehr als 150 irakischen Juden das Leben. Ab 48 wurde die Diskriminierung im Irak noch einmal verschaerft. Juedischer Widerstand regte sich gegen das Ausreiseverbot und 50 beschloss der Irak Juden gegen die Aufgabe ihrer irakischen Staatsbuergerschaft und ihrer Besitzes im Zeitfenster von einem Jahr ziehen zu lassen. Der Vater von Jakov, dem privaten Betreuer von Ephraim P., war einer von ihnen. Er besass im Irak drei Haeuser, die er zuruecklassen musste und fuer die er nie entschaedigt wurde. Mit den osteuropaeischen Holocaustueberlebenden stroemten ab 48 Hunderttausende Fluechtlinge aus arabischen Laendern in den neu gegruendeten Staat Israel.

Tatsechlich sind „Mein Kampf“ und die „Protokolle der Weisen von Zion“ auch heute Bestseller in der arabischen Welt.
Auch in Europa war nach Ende des Zweiten Weltkrieges vom Ende des Antisemitismus keine Spur. In der polnischen Stadt Kielice kam es 46 zu einem Pogrom, dem auch Holocaustueberlebende zum Opfer fielen. Rena W. erzaehlt, dass auch in Lodz in der Nachkriegszeit eine ausgesprochen antisemitische Stimmung geherrscht haette.

Meine Bewohnerin Ada R. ist in Bratislava geboren, als die Stadt noch zum Koenigreich Oesterreich-Ungarn gehoerte. Sie lernte als einzige von drei Geschwistern von Kindesbeinen an Slowakisch, die „Sprache des Volkes“. Sie erlebte ihre Kindheit in der tschechoslowakischen Republik und geriet nach Ausbruch des zweiten Weltkrieges in die Faenge der Nazis. Als Holocaustueberlebende entschloss sie sich nach Ende des zweiten Weltkrieges fuer die Ausreise nach Israel. Ihr Bruder blieb in der Tschechoslowakei und wurde ueberzeugter Kader der kommunistischen Partei. Dies sollte er schwer bereuen. 52 wurden in einem Schauprozess gegen vermeintliche Hochverraeter in der Kommunistischen Partei eine Reihe von hochrangigen Juden um den stellvertretende Ministerpraesident Slansky hingerichtet.

Derweil ist der antisemitische Wahn auch in Deutschland nicht verschwunden. In Deutschland musste sich der Antisemitismus nach Ausschwitz zum Antizionismus wandeln. Antisemitische Ressentiment werden in die Kritik an Israel gekleidet. Wie die Juden an allem Schuld waren, bis mit ihnen in den Vernichtungslagern verfahren wurde, ist heute Israel an allem Schuld. Das Ressentiment zeigt sich ressistent gegen die Realitaet.

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