
Jeder kennt unsere geschichtliche Last, die unvergängliche Schande, kein Tag, an dem sie uns nicht vorgehalten wird. Weiterlesen

Jeder kennt unsere geschichtliche Last, die unvergängliche Schande, kein Tag, an dem sie uns nicht vorgehalten wird. Weiterlesen
In Dresden offenbaren sich die Überschneidungen von Schwarz-Rot-Gold und Schwarz-Weiß-Rot. Der perpetuierte Vorwurf der Instrumentalisierung des Gedenkens von Rechts ist dabei die eigentliche Instrumentalisierung. Es soll suggeriert werden, dass die Neonazis den Sinn des Gedenkens verkehren, wo sie tatsächlich die verschleierten Intentionen der gutbürgerlichen Volkstrauer schonungslos an die Oberfläche bringen. Ob am rechten Rand oder aus der Mitte der Gesellschaft heraus die Deutschen als Opfer beklagt werden, beleidigt die Millionen, die den “jew hating mass murder maniacs” (wie die Deutschen in Inglorious Bastards so treffend bezeichnet wurden) zum Opfer gefallen sind, in gleicher Weise. Weiterlesen
Antizionismus droht in Deutschland und Europa von einer Mehrheitsmeinung zu einer undurchschauten Selbstverstaendlichkeit zu werden. Ein Konsens, der sich in Begriffen manifestiert, die zum Standard jeder Diskussion ueber Israel geworden sind. Antizionistische Ansichten, die wie ideologisch unverdaechtige Tatsachen gehandelt werden pflastern den Weg zu entsprechenden Schlussfolgerungen, die sich unmitelbarer Kritik entziehen. Weiterlesen
| Gilo – juedischer Stadtteil auf einem Huegel im Sued-Osten der israelischen Hauptstadt Jerusalem.Ich war in Gilo und moechte gegen eine Suggestion, wie sie die Zeit in ihrer Bilderwahl betreibt,ein paar Eindruecke wiedergeben, die sich beim Besuch von Gilo aufdraengen.Es werden keine Wohnblocks neben Moscheen geklotzt. Weiterlesen |
Zu schauerlichen Regentagen Ende Oktober gab es die deutsch-israelischen Literaturtage, organisiert vom Goethe-Institut.
Lesugen von deutschen und israelischen Autoren an verschiedenen Orten der Stadt mit anschliessendem Autorengespraech. Uebergeordnetes Thema der 5taegigen Veranstaltung, einer Biennale im Uebrigen, war Leben und Schrieben in den Staedten und als Hommage an Tel Aviv zum 100. konzipiert und auch als Hommage an Berlin zum 20. Jubilaeum des Mauerfalls. Womit dann ein weiterer Beitrag zum gern herbeizitierten Vergleich der beiden Staedte geleistet wurde. Ein Vergleich, der fuer mich als Ex-Kreuzberger und derzeitigem Einwohner von Yafo keine Substanz hat. Dazu ein anderes Mal ausfuehrlich. Weiterlesen