Regentage

Zu schauerlichen Regentagen Ende Oktober gab es die deutsch-israelischen Literaturtage, organisiert vom Goethe-Institut.
Lesugen von deutschen und israelischen Autoren an verschiedenen Orten der Stadt mit anschliessendem Autorengespraech. Uebergeordnetes Thema der 5taegigen Veranstaltung, einer Biennale im Uebrigen, war Leben und Schrieben in den Staedten und als Hommage an Tel Aviv zum 100. konzipiert und auch als Hommage an Berlin zum 20. Jubilaeum des Mauerfalls. Womit dann ein weiterer Beitrag zum gern herbeizitierten Vergleich der beiden Staedte geleistet wurde. Ein Vergleich, der fuer mich als Ex-Kreuzberger und derzeitigem  Einwohner von Yafo keine Substanz hat. Dazu ein anderes Mal ausfuehrlich. Weiterlesen

Verstand und Verstaendigung

Ich muss gestehen, dass ich mich auf anruechige Weise an der Voelkerverstaendigung beteilige. Nicht, dass es mir am Herzen liegt mein Heimatland in positives Licht zu stellen, doch gibt es zu Anlaessen wie dem deutsch-israelischen Netzwerkforum stets jene Art von Unterhaltung, der ich seit meiner Sozialpaedagogenzeit immer wieder bedarf. Dieses maechtig aufgedonnerte Blabla, die Beschwoerung von Synergieeffekten, Darlegung von Schnittstellen. Natuerlich um einiges praechtiger insziniert als die AGs und Netzwerkbemuehungen in der Jugendarbeit, doch im Prinzip sehr aehnlich. Das deutsch-israelische Netzwerkforum wurde veranstaltet von der deutsch-israelischen Gesellschaft, einem zweifellos moralisch integeren Verein, der aufrichtig Pro-Israelisch ist, und fand im Goethe Institut statt. Weiterlesen

Aparte Anschuldigung

Ich muss zugeben, dass mir Felicia Langer kein Begriff war, bevor sie das Bundestverdienstkreuz bekommen hat. Ich kann mir die Namen der zahllosen Israel-KritikerInnen schon gar nicht mehr merken. Zumal sie, egal wie sie heissen, ohnehin immer nur den gleichen Brei aufwaermen. Zum Anlass der besonderen Auszeichnung einer dieser Israel-KritikerInnen und damit der Wuerdigung ihrer Tiraden gegen den juedischen Staat von Seiten des deutschen Staates, kribbelt es mich aber in den Fingern, ein paar Binneneindruecke aus dem viel gescholtenen ”Apartheid-Staat” zum Besten zu geben. Weiterlesen