Mein Bewohner Ephraim P. wurde von den Nazis in jungen Jahren ins Warschauer Ghetto gezwungen. Nach dem Aufstand wurde er ins Konzentrationslager Majdanek deportiert und begann dort seine Karriere als Zwangsarbeiter. In Majdanek hat er den Speisesaal der Lagerverwaltung gereinigt und entkam so den todbringenden Baustellen. Er fand hier und dort Speisereste, waehrend die KZ Haeftlinge, die den ganzen Tag riesige Steine schleppen mussten, lediglich den Tod fanden. Weiterlesen
Israel – pt.2(2)/24 || Von Stettin nach Tel Aviv
Tova G. ist nach dem Krieg aus Bukarest eingewandert. Sie hat Deutsch in der Schule gelernt und bezeichnet sich aber nicht als Jekke. Sie ist sehr viel zu Konzerten gegangen und erzaehlt, dass die meisten Besucher Deutsche und Osteuropaeer gewesen seien. Sie meint, dass die beiden Gruppen leicht anhand ihrer Gaderobe zu unterscheiden gewesen waeren. Die Jekkes haben elegantes Tuch angelegt, wenn sie die Konzertsaele aufgesucht haben. Weiterlesen
Israel – pt.2(1)/24 || Von Stettin nach Tel Aviv
Nach ihrer Ankunft in Palaestina mussten sich die mitteleuropaeischen Einwanderer in einer neuen Heimat zurechtfinden und hatten damit oft ihre Probleme. Die deutschen Juden hielten an ihrem deutschen Kulturgut fest, obwohl ihnen Deutschland als Heimat fuer immer verleidet wurde. Weiterlesen
Israel – pt.1/24 || Von Stuttgart nach Ramat Gan
Schwer zu sagen, was ich hier in Israel vermisse. Tatort kann ich im Internet schauen, “Heute im Stadion” im Internet hoeren. Statt kleiner Clubkonzerte gibt es die weltbesten Elektrorocker. Mein Hebraeisch ist inzwischen so ordentlich, dass ich hier ins Theater gehen kann. Galerien gibt es an jeder Ecke. Fuer salonfaehige deutsche Polit- und Kulturveranstaltungen sorgen Goethe Institut, DIG und die Parteistiftungen. Spaetzlepresse hab ich mitgebracht und hausgemachten Strudel gibt es bei Dvorra. Weiterlesen
Die weiße Stadt
Das die ”Weiße Stadt” von Tel Aviv die weltgrößte Ansammlung von Gebäuden im Bauhaus-Stil hat, errichtet von jungen europäischen Architekten, ist weithin bekannt. Wobei der Stil korrekt als Internationaler Stil bezeichnet werden muss.

Humanitäter

Für Erdogan und die Hamas hätte es nicht besser kommen können. Unter ihren islamistischen Spielführern haben sich die Türken auf die vordersten Plätze des weltweit beliebten Antizionismus propagandiert. Viele Türken scheint das Entschädigung genug für die verpasste Teilnahme an der WM-Endrunde. Dankbar halten sie ihre Fahnen in den Wind. Weiterlesen