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	<title>Olivers Betrachtungen &#187; Terror</title>
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	<description>Anmerkungen zum 21. Jahrhundert</description>
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		<title>Israel &#8211; pt.6(4)/24 &#124;&#124; Von Kishiniev nach Teheran</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 02:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
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		<description><![CDATA[ Der juedische Staat war nach dem Sechstagekrieg bereits 18 mal groesser als von der Peel-Komission 1936 vorgesehen. Deren Teilungsplan waren die Juden seiner Zeit bereit anzunehmen, die Araber aber lehnten ihn ab. Gegen den UN Teilungsplan von 47, der von &#8230; <a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_904" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/ramat-gan-unabhaengigkeitstag/" rel="attachment wp-att-904"><img class="size-medium wp-image-904" title="Unabhaengigkeitstag " src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/ramat-gan-unabhaengigkeitstag-300x220.jpg" alt="Unabhaengigkeitstag (Ramat Gan 2011)" width="300" height="220" /></a><p class="wp-caption-text">Unabhaengigkeitstag (Ramat Gan 2011)</p></div>
<p> <span style="color: #000000;"><span style="font-family: Verdana, sans-serif;">Der juedische Staat war nach dem Sechstagekrieg bereits 18 mal groesser als von der Peel-Komission 1936 vorgesehen. Deren Teilungsplan waren die Juden seiner Zeit bereit anzunehmen, die Araber aber lehnten ihn ab. Gegen den UN Teilungsplan von 47, der von den Juden akzeptiert wurde, boten die Araber seiner Zeit ihre Armeen auf. Der Krieg brachte die Waffenstillstandslinien von 49. Mit dem Krieg 67 vervierfachte Israel sein Gebiet gegenueber 49. Fuer die Araber war der Sechstagekrieg in jeder Hinsicht eine Katastrophe. Doch noch im August 67 wurden auf einer Gipfelkonferenz der arabischen Liga in Khartoum die drei Neins zu Versoehnung, Verhandlungen und Anerkennung formuliert.</p>
<p>Derweil ueberarbeitete die 64 gegruendete Palaestinensische Befreiungsorganisation (PLO) ihre Charta. Unter dem Eindrueck des Sechstagekrieges erfand die PLO die in Palaestina lebenden Araber als eigenstaendiges palaestinensisches Volk und verstand sich als dessen Befreiungsbewegung. Bis dato hatten sich die Araber in Palaestina nicht als eigenes Volk definiert, dass von anderen arabischen Voelkern zu unterscheiden sei und eigene nationale Ansprueche besaesse, sondern vielmehr als Teil eines arabischen Volkes. Die Konstruktion einer eigenen palästinensischen Identität kann als politische, aber auch taktische Reaktion auf den Zionismus verstanden werden. Wer sich die Muehe macht, die urspruengliche PLO Charta mit derjenigen zu vergleichen, die nach dem Sechstagekrieg verfasst wurde, erkennt anhand der vorgenommenen Veraenderungen die Ueberfuehrung der urspruenglich panarabisch angelegten Bewegung in eine Natioalistisch gesinnte. Die PLO formulierte nationale Ansprueche des palaestinensischen Volkes und verfolgte diese mit terroristischem Eifer. Jerusalem gelangte ins Zentrum dieser nationalen Ansprueche, obwohl die Stadt in langen Jahren arabischer Herrschaft niemals Haupstadt war (und auch im Koran kein einziges Mal erwaehnt wird).</p>
<p>Die starkste Fraktion der PLO, die Fatach Bewegung, baute unter der Fuehrung von Yassir Arafat, nach dem Sechstagekrieg ein Terrorcamp in Karame im Jordantal auf. Von dort kam es zu mehreren blutigen Uebergriffen. Einer der terroristischen Ueberfaelle zielte auf einen Bus mit Kindern auf einem Schulausflug ans Tote Meer.<br />
Im Maerz 68 kam es in Karame zur militaerischen Auseinandersetzung zwischen israelischen Streitkraeften und der Fatach, die Unterstuetzung von der jordanischen Armee erhielt. Fuer arabische Massstaebe war die Schlacht, die 29 israelischen Soldaten das Leben forderte, ein Erfolg. Der Fatach-Fuehrer Arafat wurde Vorsitzender der PLO. Er beerbte Yahya Hammuda, der den Vorsiz von Ahmed Shukeiri uebernommen hatte. Mohammed Amin al-Husseini, der Nazi-Verbuendete und gluehende Verfechter des Holocaust, diente Arafat als politischer Mentor.</p>
<p>Auf Betreiben mancher PLO-Fraktionen kam es zwischen der von Jordanien aus agierenden PLO und der jordanischen Fuehrung zu Spannungen, die sich zunehmend verschaerften. ine vierfache Flugzeugentfuehrung durch die PLO Fraktion PFLP, in deren Verlauf die Flugzeuge gesprengt wurden, brachte die offene Auseinandersetzung. Im September kam es zum Zusammenstoss zwischen der PLO und den jordanischen Streitkraeften. Die PLO flog aus Jordanien und re-formierte sich im Libanon. Israel erlebte nach der Vertreibung der PLO aus Jordanien in den Libanon den Terror im Norden. 74 starben bei einem Ueberfall auf Kiriat Shmona 18 Menschen, darunter 8 Kinder, wenig spaeter wurden bei der Besetzung einer Schule in Ma&#8217;alot 22 Schueler getoetet.</p>
<p>Vom Libanon aus instruierte die PLO 72 auch den Terror gegen das israelische Olympia-Team in Muenchen, das 11 israelischen Sportlern das Leben kostete. In einer Vergeltungsoperation toeteten israelische Kommandos alle Verantwortlichen fuer Muenchen.</p>
<p>76 haben deutsche und palaestinensische Terroristen ein Flugzeug der Air France nach Entebbe entfuehrt. Es kam zu einer Aussonderung juedischer Geiseln durch den Deutschen Wilfried Boese. In der wohl spektakulaesten Geiselbefreiung aller Zeiten holte ein israelisches Militaerkommando unter der Fuehrung von Yonathan Netanjahu (der bei der Aktion als einziger israelischer Militaer getoetet wurde) die entfuehrten Juden nach Israel. In Limosinen gepackt, die einen Konvoi des ugandischen Diktators Idi Amin vortaeuschten, gelangten die Kommandos an den Terminal des Flughafens, in dem die Geiseln gehalten wurden. Die waghalsige Kommandoaktion hat einen zentralen Platz im Selbstverstaendnis der Israelis. Meine Zeitzeugen berichten von der grossen Beklemmung, die geherrscht hat, als das Schicksal der juedischen Geiseln in den Haenden deutscher und palaestinensischer Terroristen voellig unklar war und welche Euphorie ausgebrochen ist, als die erfolgreiche Operation bekannt wurde. Wer die Bedeutung des israelischen Militaers fuer die Juden &#8211; nicht nur in Israel &#8211; begreifen moechte, dem sei der Film Entebbe empfohlen.</p>
<p>82 kam es dann zum ersten Libanonkrieg und der Besetzung des Suedlibanon. Im August 82 wurde die PLO gezwungen den Libanon zu verlassen und liess sich in Tunesien nieder um von dort den Terror gegen Israel fortzufuehren. 85 wurden 3 israelische Zivilisten auf Zypern von einem PLO Kommando ermordet. Im gleichen Jahr kam es zur Entfuehrung des Kreuzfahrtschiffes Archille Lauro durch Terroristen der PFLP. Diese erschossen einen teilgelaehmten juedischen Amerikaner und forderten u.a. die Freilassung des deutschen Neo-Nazi Odfried Hepp, der fuer die PFLP aktiv war.</p>
<p>87 begann die erste Intifada, die ohne Wissen der PLO Fuehrung in Tunesien ausgebrochen war. Verteidigungsminister Izhak Rabin wurde angewiesen , die Intifada gewaltsam, aber ohne Feuerwaffen niederzuschlagen. Rabin orderte den Einsatz von Schlagstoecken und von Seiten der Palaestinenser wurde dies propagandistisch ausgeschlachtet. Der militaerische Komandant der PLO, Abu Jihad, hatte derweil die Fuehrung ueber die Intifada erlangt und befahl einen Terrorangriff auf einen israelischen Bus, der drei Tote forderte. Israelische Kommandos griffen Abu Jihad daraufhin in seinem Haus in Tunis an und toeteten ihn.</p>
<p>Waehrend der zweiten Amtszeit von Yitzhak Rabin als Premierminister kam es unter der Regie seines Aussenministers Simon Peres zu ersten inoffiziellen Kontakten zwischen Israel und der PLO in Oslo, die einer offiziellen gegenseitigen Anerkennung den Boden bereiteten sollten. Peres hintertrieb mit seinen Geheimgespraechen die offizielle Politik und draengte Israel in die Anerkennung der PLO, die im beruehmten Handschlag zwischen Rabin und Arafat muendete. Es begannen ofizielle Verhandlungen und entsprechend der Oslo Abkommen wurden Teile der besetzten Gebiete in die palaestinensische Autonomie ueberfuehrt. Als Verwaltungsapparat fungiert die dafuer geschaffene Autonomiebehoerde unter dem Vorsitz von Arafat.</p>
<p>Oslo brachte den Israels die Hoffnung auf Frieden. Israelis sind zum Einkaufen in palaestinensische Staedte gefahren und Palaestinenser haben in Israel gearbeitet. Doch Arafat sollte schon bald sein doppeltes Spiel aufziehen. In Israel kam es 95 zur Tragoedie, als Rabin von einem juedischen Extremisten ermordet wurde. Bei den darauf folgenden Wahlen gewann der Oslo-Kritiker Netanyahu vom Likud. Vorausgegangen war im Fruehjahr 96 eine moerderische Welle von Terroranschlaegen queer durch Israel. 99 kam die Arbeiterpartei unter Ehud Barak zurueck an die Macht und Arafat bekam 2000 in Camp David von Barak einen eigenen Staat mit sehr weit reichenden israelischen Zugestaendnissen angeboten. Der in Oslo begonnene Weg zur palaestinensischen Staatlichkeit schien trotz der Eruptionen Mitte der 90er abgeschlossen.</p>
<p>Tatsaechlich erwies sich Camp David als Anfang vom Ende.</p>
<div id="attachment_914" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/srengstoffrobo/" rel="attachment wp-att-914"><img class="size-medium wp-image-914 " title="Sprengstoffroboter" src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/srengstoffrobo-300x212.jpg" alt="2008 - vor meinem Fenster - Bombenalarm" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">2008 - vor meinem Fenster - Bombenalarm</p></div>
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<p>Die Palaestinenser unter Arafat, dem Vorsitzenden von Fatach, PLO und Autonomiebehoerde, entschieden sich gegen die Etablierung eines eigenen Staates und fuer die zweite Intifada. Statt Frieden haben die Israelis fuer ihr Entgegenkommen blutige Selbstmordanschlaege und ein nachwirkendes Trauma geerntet. Die zweite Intifada, in die sich eine Vielzahl von Organisationen eingerastet haben, sah beispiellose Gewaltexesse. Unter den verschiedenen Terrororganisationen, die eine Allianz gegen die israelische Bevoelkerung eingegangen sind, war auch die waehrend der ersten Intifada geborene Hamas. Ueber ihren Hass auf Israel hinaus finden sich bei den verschiedenen Akteuren der zweiten Intifada keine verbindenden Elemente. Wie der Versuch die Juden ins Meer zu treiben die Terroristischen verschiedener Lager zusammenbrachte, verfestigte sich der “Widerstand” zur Essenz der palaestinensischen Identitaet.</p>
<p>Arafat propagierte die moerderischen Anschlaege auf israelische Zivilisten als legitimen Befreiungskampf. Tatsaechlich erreichte er trotz perpetuierten Terror die Palaestinenser als brutal unterdruecktes Volk zu vermarkten.</p>
<p>Die zweite Intifada hat den Israelis die Palaestinenser verleidet. Meine ehemalige Freundin sah einen Bus an der Kreuzung Yagur in die Luft fliegen. Das Blutbad traumatisierte sie fuer lange Zeit.<br />
Am 1. Juni 2001 forderte ein Selbstmordattentaeter der Hamas das Leben von 21 Menschen in der Warteschlange vor der Diskothek Dolphinarium, wo eine Feier fuer Neueinwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion steigen sollte. Unter seinen Opfern waren 13 Minderjaehrige. Im August 2001 starben 15 Israelis bei einem Selbstmordanschlag in einer Pizzeria in Jerusalem. Als im Dezember weitere zwei Dutzend Israelis bei Selbstmordanschlaegen in Haifa und Jerusalem getoetet wurden, erklaerte Israel die PA schliesslich zu einer Terrororganisation und begann mit der Abriegelung der palaestinensischen Gebiete. Im Januar 2002 konnte die israelische Marine eine 50 Tonnen schwere Waffenlieferung, die fuer die PA bestimmt war, abfangen. Zu Pessach 2002 toetete ein Selbstmordattentaeter der Hamas 30 Israelis im Park Hotel in Netanya. Zwei Tage spaeter begann Israel eine Militaeroperation gegen den palaestinensischen Terrorismus.</p>
<div id="attachment_911" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/mauer/" rel="attachment wp-att-911"><img class="size-medium wp-image-911" title="mauer" src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/mauer-300x233.jpg" alt="Sperranlage bei Bethlehem" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Sperranlage bei Bethlehem</p></div>
<p>Aufgrund der Erfahrungen mit den gescheiterten Friedensbemuehungen und der Brutalitaet des Terrors, der entfacht wude, waren die Israelis daran interessiert, sich praktisch vor den Palaestinensern zu schuetzen. Als Reaktion auf die Anschlaege hat Israel im Sommer 2002 mit dem Bau des Sperrwalls begonnen.</p>
<p>Im Oktober 2003 brachte eine palaestinensische Selbstmordattentaeterin vom Islamischen Dschihad 19 Israelis im Familienrestaurant Maxim in Haifa um. Im Maerz 2004 entging Israel nur knapp einer kapitalen Katastrophe, als im Hafen von Ashdod Bomben gezuendet wurden, die Ammoniaktanks in die Luft jagen sollten. Israel reagierte mit der gezielten Toetung des Hamas Fuehrers Yassin.</p>
<p>Der palaestinensische Terror der zweiten Intifada hat mehr als 1000 Israelis das Leben gefordert. Der “Friedensprozess” brachte den Israelis bis heute keinen Frieden. Die Hoffnung auf ein friedliches Nebeneinander hat sich gruendlich zersetzt.</p>
<div id="attachment_908" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/kassam-3/" rel="attachment wp-att-908"><img class="size-medium wp-image-908" title="Kassam " src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/kassam1-300x225.jpg" alt="Kassam " width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Kassam</p></div>
<p>Schliesslich wurde auch die Hoffnung Land fuer Frieden tauschen zu koennen begraben. Ariel Sharon, der Barak als Premier folgte, hat 2004 sein ganzes politisches Gewicht in die Waagschalen geworfen, um den Gaza Streifen zu raeumen. Fuer den Rueckzug hat der Siedlervater sogar den Likud, seine politische Heimat, verlassen.<br />
Die von der Mehrheit getragene Unterstuetzung fuer die schmerzhafte Raeumung stand unter der klaren Bedingung Land fuer Frieden zu tauschen. Doch bekam Israel statt Frieden Hamastan in Gaza und Raketenhagel auf den Sueden.<br />
Im Norden folgte auf die Raeumung des Suedlibanon 2001 der Raketenterror der Hisbollah, einer islamistischen Terrororganisation, die sich waehrend der israelischen Besetzung formiert hatte.</p>
<p>Aus den Raeumungen des Libanon und des Gaza Streifens resultierten schliesslich die Militaeroperationen im Libanon und im Gaza. Und dort haben bereits Freunde und Bekannte von mir in meinem Alter gekaempft.<br />
Als ich noch im Krankenhaus gearbeitet habe, hatte ich einen Kollegen, Gil, der als Reservist 2000 bei der Al-Aksa Intifada im Gaza eingesetzt wurde. Er erinnert sich, wie drei Soldaten aus seiner Kompanie bei den Kaempfen gefallen sind.</p>
<p>Gil wurde 2006 als Reservist fuer den zweiten Libanonkrieg eingezogen. Nach einer Woche intensiver Vorbereitung, stand seine Einheit kurz vor dem Einmarsch in den Libanon. Die Anspannung war enorm. Die israelischen Streitkraefte zeigten sich bei der militaerischen Auseinandersetzung mit der Hizbollah in schlechter Verfassung. Freunde aus dem Moshav Alone Aba haben im Libanon gekaempft. Freunde, mit denen ich im Sommer noch WM geschaut habe, als ich fuer drei Wochen im Moshav war und die bei unserem naechsten Widersehen zwei Monate spaeter Eindruecke vom Schlachtfeld zu verarbeiten hatten.</p>
<div id="attachment_923" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/bunker-ix-2/" rel="attachment wp-att-923"><img class="size-medium wp-image-923" title="Bunker in Sderot" src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/bunker-IX-300x225.jpg" alt="Bunker in Sderot" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bunker in Sderot</p></div>
<p>Mit seiner Frau und vier Kindern wohnt Gil in einem Haus in Ashdod. Waehrend 2008 der Raketenterror im Sueden eskalierte, war seine Familie staendig in die Bunker gezwungen. Mit ihm waren viele meiner ehemaligen Kolleginnen und kollegen im Krankenhaus aus Ashdod, Ashkelon oder einer anderen Stadt,die Ende 2008 unter Dauerfeuer kamen. Waehrend der Arbeit mit einem Auge staendig am Fernseher und bei jedem roten Alarm in Sorge um die Kinder. Im Gegensatz zu anderen Berufstaetigen, koennen Angestellte im Krankenhaus waehrend eines Krieges nicht zu Hause bleiben. Ich bekam die unertraegliche Anspannung der Bewohner der Staedte im Raketenhagel also aus naechster Naehe mit.</p>
<p>So weit ich das verfolge, sind die Israelis zunehmend frustriert darueber, wie die unverstaendlich sich die Weltgemeinschaft gegenueber der Bedrohung des juedischen Staates zeigt. Dem schlechten Ansehen Israels in der Welt liegt, nach Meinung der Israelis, die palaestinensische Propaganda zu Grunde. Die Israelis koennten sich nicht erklaeren meinten meine Bewohnerinnen und Bewohner, sowie deren Angehoerige an einem Nachmittag, als ich im Rahmen der Beschaeftigungstherapie im grossen Kreis die Frage aufgeworfen habe, warum das Ansehen Israels in der Welt so gering sei.</p>
<p>Eine der dubiosen Organisationen, die der palaestinaensischen Propaganda in die Haende spielt ist die UNRWA. <a href="http://lizaswelt.net/2009/01/19/die-hatschelkinder-der-uno-i/">Das UN Fluechtlingshilfswerk fuer Palaestina UNRWA betreibt die stetige Vermehrung palaestinensischer Fluechtlinge.</a> 2004 lernte ich einen Amerikaner kennen, der in einem UNRWA Fluechtlingslager in Jenin arbeitete. Er verbrachte seine Urlaubstage im Tobasco Hostel im arabischen Teil der Altstadt. Das Hostel wurde seiner Zeit von einem Palaestinenser gepachtet, der aus seinem Antizionismus keinen Hehl machte. Mehrere Male hatte er Gruppen auslaendischer BesucherInnen in und durch Fluechtlingslager gefuehrt. Lang und breit konnte er darlegen, warum der Zionismus am Leid der Araber und der Welt schuld sei. Ausserdem wusste der zweifache Ehemann auch einiges ueber den heiligen Koran zu sagen. Uebermuetig habe ich mich gegenueber dem antizionistischen Religionsgelehrten zu der Frage hinreisen lassen, ob es denn keine Entehrung des Koran bedeutete, wenn er sich in der Hand von Selbstmordattentaetern befaende, wie das so oft in den Bekennervideos zu sehen sei. Nein, erklaerte er mir, da die Selbstmordattentate von hoechster Stelle gerechtfertigt seien. Bei einem weiteren Besuch im Tabasco Hostel wurde von einem Freund des Hausherrn bei einer Tasse Tee erlaeutert, dass Gott durch Hitler gehandelt habe.</p>
<p>Nicht weniger schlimm ist es in den palaestinensischen Gebieten. Wenn Deutsche, die in den Gebieten waren, berichten, dass sie auf gebrochenem English gefragt wurden “why did you not finish your job”, dann darf man dies getrost glauben. Auf dem Markt von Hebron wurde mir von Palaestinensern erklaert, dass Hitler mit der Judenvernichtung ein grosses Werk geleistet habe.</p>
<p>Die Weisen von Zion und Mein Kampf sind Bestseller in der arabischen Welt. In palaestinensischen Schulbuechern, von der UNSCO gedruckt, wird antisemitisches Gedankengut verbreitet.</p>
<div id="attachment_926" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://derpartisan.com/2012/01/19/israel-pt-6424-von-kishiniev-nach-teheran/unabhaengigkeitstag1/" rel="attachment wp-att-926"><img class="size-medium wp-image-926" title="Unabhaengigkeitstag" src="http://derpartisan.com/wp-content/uploads/2012/01/unabhaengigkeitstag1-300x225.jpg" alt="Unabhaengigkeitstag - Yafo 2009" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Unabhaengigkeitstag - Yafo 2009</p></div>
<p>Jedes Jahr feiert Israel seine Unabhaengigkeit als nationalen Feiertag nach dem Datum der Staatsgruendung im juedischen Kalender. Der Feiertag wird sehr ausgelassen begangen. Die Israelis belagern die Parks und Gehwege mit Barbeques. Noch in den unmoeglichsten Ecken wird gegrillt. Die landesweite Massenveranstaltung ist ueberall zu riechen. Zudem sorgt die Armee mit Paraden der Luftwaffe und Marine fuer Stimmung. Im Fernsehen flimmert der Film Entebbe. Am Abend vor dem kollektiven Freiluft Zermenonielll wird der Unabhaengigkeitstag stuermisch begruesst. Juedische Feiertage beginnen mit dem Sonnenuntergang und dauern bis zum Sonnenuntergang. Am Unabhaegigkeitsabend stroemen die Israelis auf Partys, grosse und kleine Strassenfeste. Es sind die stimmungsvollsten Feiern des Jahres. Dabei schliesst der Feiertag direkt an einen Gedenktag an. Der Gedenktag fuer die gefallenen Soldaten und die Opfer des Terror beginnt am Abend zuvor, dessen Ende den Anfang der Feiern zum Unabhaengigkeitstag bedeutet. Am Gedenktag fuer die toten israelischen Soldaten und die Terroropfer ruht der Vergnuegungsbetrieb. Mit Eintritt des Gedenkens schliessen ausnahmslos alle Kneipen, Bars, Kioske, Supermaerkte usw. Am Morgen ertoenen zwei Mal fuer je eine Minute die Sirenen und bringen das ganze Land zum Stillstand.</p>
<p>Aus dem krassen Uebergang zwischen dem Gedenktag und den Feiern zur Unabhaengigkeit laesst sich lernen, dass die Befreiung Opfer gefordert hat und immer noch fordert.</p>
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		<title>Humanitäter</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 18:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Presseschau]]></category>
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		<description><![CDATA[Für Erdogan und die Hamas hätte es nicht besser kommen können. Unter ihren islamistischen Spielführern haben sich die Türken auf die vordersten Plätze des weltweit beliebten Antizionismus propagandiert. Viele Türken scheint das Entschädigung genug für die verpasste Teilnahme an der WM-Endrunde. Dankbar halten &#8230; <a href="http://derpartisan.com/2010/06/07/humanitater/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-522 aligncenter" src="http://www.derpartisan.com/wp-content/uploads/2010/06/israel-300x168.jpg" alt="Israel" width="300" height="168" /></p>
<p>Für Erdogan und die Hamas hätte es nicht besser kommen können. Unter ihren islamistischen Spielführern haben sich die Türken auf die vordersten Plätze des weltweit beliebten Antizionismus propagandiert. Viele Türken scheint das Entschädigung genug für die verpasste Teilnahme an der WM-Endrunde. Dankbar halten sie  ihre Fahnen in den Wind.  <span id="more-513"></span><br />
Den Offensiv-Spezialisten der Hamas, die seit der Militäroperation cast lead in die Defensive gedrängt schienen, haben die Humanitäter der Marmara eine unverhoffte Konterchance geboten. Evtl. werden sie sich sogar aus der Belagerung ihres Strafraums befreien.<br />
Die Runde geht ganz klar an den islamistischen Block. Vom iranischen Regime, über den syrischen Präsidenten bis zu den Stürmern der Hizbollah bezeugen eingespielte Israelfeinde den Türken standing ovations und feuern die Hamas an.<br />
Von der Muslimbrüderschaft in Ägypten bis zu Hugo Chavez wird die neue Aufstellung gegen Israel gelobt.</p>
<p>Hier in Israel herrscht dagegen eine Stimmung der Unsicherheit, die mit einer Welle des Patriotismus leidlich kaschiert wird. Seit bordende israelische Soldaten auf der Mavi Marmara von einem Lynchmob in Empfang genommen wurden und neun &#8220;Menschenrechtsaktivisten&#8221; bei der Übernahme des Schiffes ihr Leben auf Deck gelassen haben, plagen sich die Israelis mit Bauchweh.<br />
Die Aktion selbst, die Folgen und die möglichen Auswirkungen haben unverkennbar auf den Magen geschlagen.</p>
<p>Die verfügbaren Bilder des fatalen Einsatzes werden wieder und wieder gesichtet. Dass die israelischen Soldaten derart ans Messer geliefert wurden, geht nicht spurlos an den Menschen hier in Israel vorbei.<br />
So wünschen sich auch 2/3 der Israelis eine Untersuchungskomission (Maariv vom 2.6.). Bisher wird nur spekuliert, wo die Fehler gemacht wurden. Der Verteidigungsminister und die Geheimdienste stehen besonders unter Druck.<br />
Den an der Aktion beteiligten Soldaten kommt derweil Zuspruch von allen Seiten zu. Fast jede israelische Familie schickt ihre Söhne und Töchter zur Armee.</p>
<p>Dem Schock über die Geschehnisse folgt die Fassungslosigkeit über die weltweiten Reaktionen. Besonders bitter stößt  den Israelis die Rezeption und Auslegung der Geschehnisse in Europa auf.</p>
<p>Dass in der arabischen Welt israelische Fahnen brennen und &#8220;Tod Israel&#8221; skandiert wird, geschieht in regelmäßigen Intervallen. Auch die Radikalisierung der Türkei unter der Führung der AKP ist ein Prozess, der sich schon so lange hinzieht, dass es kaum für Verwunderung sorgt, dass jetzt Zehntausende in Istanbul ihren antiisraelischen Zorn auf die Straße tragen. Türkisches Fernsehen zeigt schon seit längerer Zeit offen antisemitische Serien und Filme. Jeder hier weiß, dass Erdogan sich schon lange mit Israelfeindlichkeit profiliert und die Nähe zu Iran und Syrien sucht. Dass bisher 300.000 Israelis pro Jahr in der Türkei Urlaub gemacht haben, soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass man hier die Eskalation von Seiten der Türken erwartet hat.</p>
<p>Es ist die Israelfeindlichkeit, in der Europa versinkt, die hier auf das Gemüt drückt. Nicht, dass die Israelis nicht schon seit Jahren den Eindruck haben, dass die Welt gegen sie ist. Der antiisraelischen Stimmung in Europa aber hat man gehofft/geglaubt könnte man mit Erklärungen begegnen.</p>
<p>Dabei hat sich während der Militäroperation in Gaza schon klar gezeigt, dass man sich in Europa hinsichtlich des Nahostkonfliktes nicht für Erklärungen, Zusammenhänge und ideologiekritische Betrachtungen interessiert, sondern seine Ressentiments pflegt, wo es nur geht. Die Israelis haben den europäischen Antizionismus völlig unterschätzt. Die antiisraelische Berichterstattung und die israelfeindlichen Demonstrationen wurden stets als Folge islamistischer Propaganda begriffen. Was sie sicher auch waren. Aber das ist maximal die halbe Wahrheit.</p>
<p>Der in Europa weit verbreitete Antisemitismus im Gewand der Israelkritik wird  hier in Israel konstant verdrängt.</p>
<p>Es wird nicht erwogen, dass die Europäer sich vielleicht nicht nur vor den Karren der Islamisten spannen lassen, sondern deren antisemitische Verständnismuster teilen.</p>
<p>Was der jüdische Staat &#8220;im eigenen Interesse&#8221; zu tun hat, wird obsessiv von jenen Israelfeinden diskutiert, die sich in Europa &#8220;kritische Freunde&#8221; nennen und mit ihren Forderungen stets die israelische Souveränität und Demokratie herabwürdigen.</p>
<p>Von der Militäraktion gegen Raketenbeschuss über die Ausgrenzung von Terroristen bis zum Wohnungsbau in der eigenen Hauptstadt, fordert jede Bewegung der Israelis einen internationalen Aufschrei hervor, in den die Europäer einstimmen.</p>
<p>Dass es bei der Anteilnahme nie wirklich um das Verständnis des Nahostkonfliktes geht, wird daraus ersichtlich, dass trotz seiner viel beschworenen Bedeutung  für das Weltgeschehen  keine Anstrengungen unternommen werden, seine Hintergründe zu beleuchten.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit der Hamas wurde erst interessant, als Israel angegriffen hat. Raketenterror war den Europäern immer nur eine Fusnote.  Dieses dekontextualisierte Interesse lässt das israelische Handeln stets als Aggression erscheinen und koppelt so bestätigend auf die antiisraelischen Ansichten zurück. Bei der Berichterstattung zu Gaza wurde die Vorgeschichte von der einseitigen Räumung bis zur Umwandlung des Küstenstreifens in Hamastan und der Beschuss israelischer Städte ausgeklammert.</p>
<p>Das Interesse an den Geschehnissen ist schlicht der Unterfütterung einer bereits festen Meinung geschuldet.</p>
<p>Neun tote Aktivisten an Bord der Mavi Marmara werden als neuester  Beleg für die Tötungsabsicht der Israels zitiert.</p>
<p>Wie der Schuldanteil von Palästinensern und Israelis an cast lead ständig umgekehrt proportional zu den Opferzahlen berechnet wird.  Propagandalogik. Hinsichtlich des Militäreinsatzes in Gaza bleibt hinter dieser Rechnung stets zurück, dass sich Israel vor seine angegriffene Bevölkerung gestellt hat, während Hamas sich hinter den Menschen in Gaza weggeduckt hat. Es gibt eine viel einfachere Gleichung als das Hantieren mit den Opferzahlen. Ohne Raketenterror der Hamas hätte es gar keine Militäroperation gegeben. Auch würde es heute keine Blockade des Küstenstreifens geben.</p>
<p>Dass die Ereignisse hier im Nahen Osten meist vor dem Hintergrund einer bestimmten Anschauung interpretiert werden, lässt sich ideologiekritisch im Sprachgebrauch nachweisen. Hinsichtlich Israel haben sich eine Reihe von Begriffen durchgesetzt, die unreflektiert angewendet werden und stets schon  ein Urteil über den Sachverhalt beinhalten, den sie darstellen. In Begriffen drückt sich aus, wie etwas begriffen wird.</p>
<p>Ganz klassisch: Was bleibt zu diskutieren, wenn Israelis in Jerusalem illegal auf besetztem palästinensischen Gebiet bauen?</p>
<p>Ganz neu: Was bleibt zu diskutieren, wenn israelische Soldaten einen Hilfskonvoi mit Menschenrechtsaktivisten angreifen?</p>
<p>Anhand der Berichterstattung über die Konfrontation zwischen der Solidaritätsflotte und der israelischen Marine zeigt sich, dass die Europäer nicht leichtgläubig islamistischer Propaganda auf den Leim gehen, sondern ihre eigenen Ressentiments pflegen.</p>
<p>Schon im Vorfeld wurde das Angebot Israels, die Ladung in Ashdod abzuladen und über den regulären Versorgungsweg nach Gaza zu bringen, genauso abgelehnt, wie das Angebot der Familie Shalit, sich bei der israelischen Regierung für die Solidaritätsflotte einzusetzen, wenn dafür ein Päckchen an Gilad Shalit übergeben wird.</p>
<p>Wo blieb die Deutung der Widersprüche, die in der Ablehnung dieser Angebote durch die vermeintlichen Menschenrechtsaktivisten offensichtlich wurden? Wo blieb die Deutung des Widerspruches, der das krude Bündnis von Menschenrechtsaktivisten und Hamas umgibt?</p>
<p>Zahlreiche Videos, die inzwischen veröffentlicht sind, geben offensichtliche Hinweise darauf , dass die Israelis die Lage an Bord der Mavi Marmara völlig falsch eingeschätzt haben und sich in Erwartung max. zivilen Ungehorsams Einzeln mit Paintball Gewehren auf Deck abgeseilt haben. Deutlich wird in den Videos, dass die Aktivisten in totschlägerischer Absicht über sie hergefallen sind. Trotzdem wird das tragische Ergebnis von neun Toten nie ernsthaft <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gYjkLUcbJWo&amp;feature=player_embedded">der von den Aktivisten entfesselten Gewalt</a> zugeschrieben. Mit der Konnotation, dass man es für durchaus möglich hält, dass die Israelis auf todbringende Aktivistenjagd gegangen sind und nicht wirklich eine unblutige Übernahme im Sinn hatten. Und das sagt viel darüber aus, wie Israel eingeschätzt wird.</p>
<p>Würde jemand das Bombardement von Kunduz so interpretieren, dass die Deutschen zur Belustigung der Truppe unzählige Zivilisten in Afghanistan umbringen liessen?</p>
<p>Es gibt Videos, die belegen, wie die Aktivisten die Gewalt vorbereiten. Es gibt die Aktivisten, die im Vorfeld bekundet haben, als Märtyer sterben zu wollen. Es gibt noch viel mehr. Einfach auf youtube Marmara eingeben. Dass die Bilder von der IDF freigegeben wurden, ändert nichts daran, dass sie in Ausschnitten zeigen, was passiert ist. Wie kann es trotzdem sein, fragen sich die Israelis, dass die ganze Welt gegen Israel ist?</p>
<p>Vielleicht sollte man einmal die Artikel von Herrn Thumann ins Hebräische übersetzen, um dies beispielhaft aufzuzeigen. Die Frage, ob es sich bei den Organisatoren IHH um <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/gaza-Stiftung">Radikalislamisten oder harmlose Helfer</a> handelt beantwortet Michael Thumann mit harmlose Helfer. Als Grundlage dieser Einschätzung dient ihm ein Besuch im Vereinsheim. Dieses haben am selben Tag auch Journalisten der Maariv besucht und im Eingangsbereich der IHH eine übergroße Palästinakarte fotografiert. Eine Karte, auf der Palästina vom Jordan bis zum Mittelmeer reicht. Die muss Herr Thumann übersehen haben. Genauso, wie ihm einige Hintergründe über die IHH entgangen sein müssen. <a href="http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3897783,00.html">Yoram Ettinger sind sie nicht entgangen</a>.</p>
<p>Die Referenzbegriffe zu der Tragödie in der Zeit sind derweil bereits ausgebildet. Am 3.6. bereits beginnt der Artikel <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/gaza-israel-ihh-hamas">Gaza-Helfer wollen Israel trotzen</a> mit &#8220;Die von Elitesoldaten angegriffenen Aktivisten&#8230;&#8221;</p>
<p>Nachdem die Geschehnisse ins Weltbild eingepasst wurden, wartet die Welt jetzt darauf, dass Israel von einer unabhängigen Kommission scharf verurteilt wird.</p>
<p>Wenn es Israel irgendwann plötzlich nicht mehr geben sollte, man müsste es der Welt zu Liebe umgehend wieder gründen.</p>
</div>
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